„Die Monate auf dem Feld waren eine sehr schöne Zeit für uns“

Das Unternehmen »meine ernte« erfüllt mit Mietgärten den Wunsch vieler Städter nach einem Gemüsegarten. Der Start in die Gartensaison ist leicht – die Anfangsbepflanzung mit 20 Sorten Bio-Gemüse, Gartengeräte und Beratung sind inklusive. In Dresden geht »meine ernte« dieses Jahr in die zweite Runde. Lokaler Partner ist Vorwerk Podemus, das rund 60 Feldstücke im Zschoner Grund zur Verfügung stellt.
Hallo Dresden hat sich mit Caroline Rendler unterhalten, die 2014 mit ihrer Familie ein Stück Ackerfläche mietete. Auch dieses Jahr zieht sie wieder Gemüse auf ihrer eigenen Parzelle groß.

Hallo Dresden: Warum hast Du Dich dazu entschieden einen Gemüsegarten zu mieten?
Caroline Rendler: Zum einen ist das Gärtnern ein Hobby für mich. Die zum Teil sehr anstrengende körperliche Arbeit an der frischen Luft macht mich glücklich. Dazu kommt, dass unsere Kinder einen Bezug zu unseren Lebensmitteln bekommen sollen. Mit welcher Begeisterung mein dreijähriger Sohn Möhren ausgegraben oder sich über die verschiedenen Wuchsformen von Bohnen amüsiert hat, ist unbezahlbar. Die Sachen waren unglaublich lecker und wir haben natürlich das meiste frisch gegessen. Viel konnten wir auch haltbar machen und den ganzen Herbst davon zehren. Besonders gefällt mir an den Mietgärten von Vorwerk Podemus, dass man sich nur für eine Saison bindet.

Hallo Dresden: Mehr als 20 verschiedene Gemüsesorten sät und pflanzt Vorwerk Podemus im Frühjahr auf die Ackerfläche. Wie fiel die Ernte aus?
Caroline Rendler: Bereits gepflanzt waren unter anderem Bohnen, Radieschen, Mangold, Zucchini, Kürbis, Kartoffeln und Gurken. In unserem Wunschbeet haben wir uns am Anbau von Tomaten versucht und viele Physalis geerntet. Die Erdbeerpflanzen überwintern gerade auf unserem Balkon, um uns dann bald wieder im neuen Mietgarten mit köstlichen Früchten zu versorgen.

meine ernte _37_300dpi_Fotograf Tammo Ganders

Hallo Dresden: Wie oft kommen Du und Deine Familie in den Garten?
Caroline Rendler: Am Anfang reicht es, einmal pro Woche das Unkraut zu rupfen. Ab etwa Juni gibt es immer mehr zu ernten und je nach Wetter auch zu gießen. Das Gießen und das Rummatschen am Wasserbecken hat den Kindern am meisten Spaß bereitet. Meistens haben wir unsere Feldarbeit mit einem Besuch des schönen Spielplatzes im Vorwerk gekrönt.
Unterstützung bei der Bewirtschaftung des Ackers bekommt man in Form der Gärtnersprechstunde und des wöchentlichen Gärtnerbriefs. Dieser versorgt die Mieter mit allen wichtigen Infos darüber, was gerade reif ist, wie man Schädlinge natürlich bekämpft und auch Rezeptvorschläge sind dabei.

meine ernte _32_300dpi_Fotograf Tammo Ganders

Hallo Dresden: Wie fällt Dein Fazit nach einer Gartensaison aus?
Caroline Rendler: Die Monate auf dem Feld waren eine sehr schöne Zeit für uns. Das Gemüse ist wesentlich leckerer als im Supermarkt und man weiß einfach, wo es herkommt. Man muss eine ganze Menge Arbeit reinstecken, wird aber dafür auch mit höheren Erträgen belohnt.

Am Montag, den 20. April, feiert »meine ernte« den Start in die Gemüsegartensaison. Los gehts um 19 Uhr. Rund 60 Gärtner werden vor Ort ihre Gemüsegärten übernehmen und mit säen und pflanzen beginnen. Da in Dresden noch wenige Gärten frei sind, können Interessierte am Eröffnungstag einen Garten buchen und gleich mit in die Saison starten.

Kontakt
Vorwerk Podemus
Podemuser Ring 1
01156 Dresden Podemus
https://www.meine-ernte.de/gemuesegarten-in-dresden-mieten/

© Alle Bilder: Tammo Ganders

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